Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für nicht-heilkundliche Gesundheitsberatung und Präventionsleistungen (Selbstzahlerleistungen im 2. Gesundheitsmarkt) § 1 Anbieter, Geltungsbereich Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen Stefan Schuchowski (nachfolgend „Anbieter“) und Verbrauchern oder Unternehmern (nachfolgend „Klient“) über präventive, begleitende und regulierende Gesundheitsleistungen. Abweichende Bedingungen des Klienten finden keine Anwendung, es sei denn, ihrer Geltung wurde ausdrücklich zugestimmt. § 2 Art der Leistungen / Abgrenzung zur Heilkunde 1. Die angebotenen Leistungen dienen der Gesundheitsförderung, Prävention, Selbstreflexion und Begleitung. 2. Sie sind nicht medizinisch, nicht therapeutisch und nicht heilkundlich. Insbesondere werden: • keine Diagnosen gestellt, • keine Krankheiten behandelt, • keine Heilversprechen abgegeben, • keine ärztlichen, heilpraktischen oder psychotherapeutischen Leistungen erbracht. 1. Die Leistungen ersetzen keine medizinische Diagnostik, ärztliche Beratung oder therapeutische Behandlung. 2. Der Klient wird ausdrücklich darauf hingewiesen, bei gesundheitlichen Beschwerden, Verschlechterungen oder unklaren Symptomen ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen. § 3 Rechtsnatur des Vertrags / Keine Erfolgshaftung 1. Die Leistungen werden als Dienstvertrag im Sinne des § 611 BGB erbracht. 2. Der Anbieter schuldet keinen bestimmten gesundheitlichen, körperlichen oder psychischen Erfolg. 3. Aussagen zu möglichen Entwicklungen, Effekten oder Veränderungen stellen keine Garantie, Zusicherung oder Erfolgsvorhersage dar. 4. Der Erfolg der Begleitung hängt maßgeblich von individuellen Voraussetzungen sowie der aktiven Mitarbeit des Klienten ab. § 4 Vertragsschluss 1. Ein Vertrag kommt zustande durch: • Annahme eines Angebots, • Online-Buchung, • Terminvereinbarung, • schriftliche oder elektronische Bestätigung. 2. Der Anbieter ist berechtigt, Anfragen oder Buchungen ohne Angabe von Gründen abzulehnen. § 5 Mitwirkungspflichten & Eigenverantwortung des Klienten 1. Der Klient verpflichtet sich, alle für die Begleitung relevanten Informationen wahrheitsgemäß, vollständig und aktuell zur Verfügung zu stellen. 2. Der Klient handelt eigenverantwortlich und entscheidet selbst, ob und in welchem Umfang er Empfehlungen umsetzt. 3. Eine fehlende oder eingeschränkte Mitwirkung: • entbindet den Anbieter nicht von seiner Leistungspflicht, • hat jedoch Einfluss auf den möglichen Nutzen der Begleitung, • berührt nicht den Vergütungsanspruch.
§ 6 Eskalationspflicht bei gesundheitlicher Verschlechterung 1. Der Anbieter weist den Klienten unverzüglich darauf hin, wenn Anzeichen erkennbar sind, die eine medizinische Abklärung erforderlich machen. 2. Der Klient verpflichtet sich in diesem Fall, ärztliche oder therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen. 3. Der Anbieter ist berechtigt, die Begleitung bis zur Klärung auszusetzen oder zu beenden, sofern dies aus fachlicher oder rechtlicher Sicht erforderlich erscheint.
§ 7 Leistungserbringung & Online-Leistungen 1. Die Leistungen erfolgen individuell, dialogbasiert und bedarfsorientiert. Die Durchführung erfolgt: • online (z. B. Videokonferenz) oder • in Präsenz, sofern ausdrücklich vereinbart. 2. Bei Online-Leistungen stellt der Klient sicher, dass er über: • eine stabile Internetverbindung, • ein funktionstüchtiges Endgerät, • geeignete Software verfügt. 3. Der Anbieter haftet nicht für technische Störungen, die im Verantwortungsbereich des Klienten liegen. § 8 Vergütung & Zahlungsbedingungen 1. Die Vergütung ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder der Buchungsbestätigung. 2. Der Anbieter ist Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG; es wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen. 3. Die Vergütung ist – sofern nicht anders vereinbart – vor Beginn der Leistung fällig. 4. Zusatzkosten (z. B. Laborleistungen, Testkits, Nahrungsergänzungsmittel) sind nicht Bestandteil der Leistungen und vom Klienten selbst zu tragen. 5. Die Leistungen sind reine Selbstzahlerleistungen. Eine Erstattung durch Krankenkassen erfolgt regelmäßig nicht. § 9 Termine, Stornierung & Ausfallhonorar 1. Vereinbarte Termine sind verbindlich. 2. Eine kostenfreie Absage ist bis 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich. 3. Bei Absage innerhalb von 48 Stunden werden 50 % des Honorars fällig. 4. Bei Nichterscheinen (No-Show) ohne vorherige Absage wird das volle Honorar berechnet. 5. In begründeten Ausnahmefällen (z. B. akute Erkrankung) kann der Anbieter kulant entscheiden. Ein Anspruch hierauf besteht nicht. § 10 Programme, Pakete & vorzeitige Beendigung 1. Bei Paket- oder Programmangeboten wird das Gesamthonorar im Voraus oder in vereinbarten Raten fällig. Kündigt der Klient vorzeitig, werden: • bereits erbrachte Leistungen anteilig zum Einzelpreis abgerechnet, • der verbleibende Betrag erstattet, sofern keine Mindestlaufzeit vereinbart wurde. 2. Bei ausdrücklich vereinbarter Mindestlaufzeit ist eine ordentliche Kündigung während dieser Zeit ausgeschlossen. § 11 Haftung sausschluss 1. Haftungsausschluss für Inhalte: Die Inhalte dieser Website dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine medizinische, therapeutische oder rechtliche Beratung. Für individuelle Fragestellungen konsultieren Sie bitte einen qualifizierten Facharzt oder Therapeuten. 2. Haftungsausschluss für Erfolg / Wirkung: Die Teilnahme an meinen Programmen erfolgt auf eigene Verantwortung. Ich gebe keine Garantien für bestimmte Ergebnisse oder Wirkungen. Individuelle Ergebnisse können variieren. 3. Haftungsausschluss für externe Links: Diese Website enthält Links zu externen Websites Dritter. Auf deren Inhalte habe ich keinen Einfluss. Für die Inhalte verlinkter Seiten ist stets der jeweilige Anbieter verantwortlich. 4. Haftungsausschluss für technische Fehler: Ich übernehme keine Haftung für technische Störungen, Serverausfälle oder Datenverluste. Die Nutzung dieser Website erfolgt auf eigenes Risiko.
5. Eine Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden oder entgangenen Gewinn ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden.
§ 12 Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen 1. Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen ein 14-tägiges Widerrufsrecht zu. Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn: • der Klient ausdrücklich zustimmt, dass die Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und • er zur Kenntnis nimmt, dass er mit Beginn der Leistungserbringung sein Widerrufsrecht verliert. 2. Widerruft der Klient nach Leistungsbeginn, schuldet er Wertersatz gemäß § 357 Abs. 8 BGB. § 13 Vertraulichkeit & Datenschutz 1. Der Anbieter verpflichtet sich zur Vertraulichkeit über alle Inhalte, die im Rahmen der Begleitung bekannt werden. 2. Die Verarbeitung personenbezogener Daten – einschließlich sensibler Gesundheitsdaten – erfolgt gemäß DSGVO. 3. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nur mit ausdrücklicher Einwilligung oder bei gesetzlicher Verpflichtung. 4. Anonymisierte Daten dürfen zu statistischen und qualitätssichernden Zwecken verwendet werden. § 14 Salvatorische Klausel 1. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. 2. An die Stelle der unwirksamen Regelung tritt die gesetzliche Regelung.